Welche Impfungen für welche Länder — Der Impf-Guide 2026
Die richtigen Impfungen können Ihren Urlaub retten — im schlimmsten Fall sogar Ihr Leben. Hier ist der Überblick, welche Impfungen für welche Reiseziele empfohlen oder vorgeschrieben sind.
Standardimpfungen (immer aktuell halten)
Unabhängig vom Reiseziel sollten diese Impfungen auf dem neuesten Stand sein: Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Polio (Kinderlähmung), Masern-Mumps-Röteln (MMR), Hepatitis B. Diese Grundimmunisierung ist die Basis für jede Reise.
Europa und Nordamerika
Für Reisen innerhalb Europas und nach Nordamerika sind über die Standardimpfungen hinaus keine zusätzlichen Impfungen erforderlich. Für Nord- und Osteuropa kann eine FSME-Impfung (Zecken) sinnvoll sein.
Asien
Für Süd- und Südostasien werden empfohlen: Hepatitis A (Pflicht), Typhus (bei längerem Aufenthalt oder einfachen Verhältnissen), Japanische Enzephalitis (ländliche Gebiete in Japan, Korea, China, Indien), Tollwut (bei Kontakt mit Tieren oder längerem Aufenthalt), Cholera (bei Epidemie-Gebieten).
Afrika
Für Afrika sind zusätzliche Impfungen besonders wichtig: Gelbfieber (in vielen Ländern Pflicht bei Einreise), Hepatitis A und B, Typhus, Meningokokken (Meningitisgürtel südlich der Sahara), Tollwut. Malaria-Prophylaxe ist für weite Teile Afrikas essenziell — auf die Gelbfieberimpfung achten, sie ist in vielen afrikanischen Ländern Einreisebedingung.
Mittel- und Südamerika
Empfohlen werden: Gelbfieber (je nach Land und Region Pflicht), Hepatitis A, Typhus, Tollwut. Für Brasilien ist die Gelbfieberimpfung für viele Regionen zwingend. Dengue-Fieber ist weit verbreitet — es gibt seit 2026 einen neuen Impfstoff, der für Reisende diskutiert wird.
Wann impfen?
Beginnen Sie mit den Impfungen mindestens 4-6 Wochen vor der Reise. Manche Impfungen erfordern Mehrfachgaben. Ein Tropeninstitut oder reisemedizinisch qualifizierter Arzt berät Sie individuell.
Fazit
Impfungen sind der beste Schutz gegen ernsthafte Reisekrankheiten. Konsultieren Sie rechtzeitig vor der Reise einen Tropenmediziner. riskvector.app empfiehlt, den Impfpass digital zu fotografieren und eine Kopie online zu speichern.